AIDAc Simulationskammer

AIDA ist eine einzigartige experimentelle Einrichtung zur Untersuchung der Auswirkungen von Aerosolen auf Klima, Wetter und Umwelt. Aerosol- und Wolkenexperimente werden unter relevanten atmosphärischen Bedingungen in einem breiten Bereich von Temperatur, Druck, Feuchtigkeit und Abkühlungsrate durchgeführt.

Die Forschungsthemen von AIDA umfassen viele Aspekte der Aerosolbildung und -chemie, die direkten und indirekten Auswirkungen von Aerosolen auf das Klima sowie die Bildung und Charakterisierung der Eisphase in Wolken.

Die AIDA-Anlage wird auch als Plattform für die Erprobung und den Vergleich von In-situ-Instrumenten für Wasser-, Aerosol- und Hydrometeor-Messungen während Feldkampagnen oder Flugzeug- und Ballonflügen genutzt.

Nationale und internationale Partner sind herzlich eingeladen, sich an AIDA-Forschungs-, Instrumententest- und Kalibrierungsaktivitäten zu beteiligen.

Der transnationale Zugang zur AIDA-Anlage wird durch das EU-Projekt EUROCHAMP-2020 unterstützt. Einzelheiten finden Sie hier.

Die AIDA-Anlage eignet sich für die Untersuchung der chemischen Kinetik, der Aerosolchemie, der Aerosolphysik und der Wolkenmikrophysik in einem weiten Bereich von Atmosphärendruck (1 bis 1000 hPa), Temperatur (60 °C bis -90 °C) und relativer Luftfeuchtigkeit (von fast 0 % bis 100 %). Bei Wolkenexperimenten werden vorübergehende Wasser- und Eisübersättigungen über Zeiträume von Minuten bis zu etwa einer Stunde mit Spitzenwerten von mehr als 100 % erreicht.

Was AIDA zu einer einzigartigen Einrichtung für die Luftverschmutzungs-, Wetter- und Klimaforschung macht, ist die Kombination aus Größe, Temperaturbereich und umfassender Spurengas-, Aerosol- und Wolkeninstrumentierung.